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Das Kreativ-Tagebuch oder: Selbstfindung in Bild und Schrift

Das Kreativ-Tagebuch, von unseren englischsprachigen Freunden auch Creative Journal oder Art Journal genannt, ist eine aktuelle Methode der Persönlichkeitsentfaltung. Ihre Anwendung ist ganz einfach. Entwickelt wurde sie von der Kunsttherapeutin Anne-Marie Jobin aus Quebec (Kanada), die auch verschiedene Bücher zu diesem Thema veröffentlicht hat.

Ein Creative Journal ähnelt in mancher Hinsicht dem guten alten Tagebuch und steht damit allen Menschen offen. Allerdings geht diese «Neuauflage» noch einen Schritt weiter: Sie stützt sich auf psychologische Begriffe und verbindet die Vorteile der Kunsttherapie mit dem Nutzen des kreativen Schreibens.

Doch wie verfasst man sein eigenes Kreativ-Tagebuch? Womit fängt man an? Welche Vorteile bietet die Kunsttherapie? Diese und andere Fragen beantworten wir Ihnen gern!

Was ist ein Creative Journal?

Schreiben ist ein kraftvolles Ausdrucksmittel. Wir bringen damit Ideen zu Papier und geben Gefühle zu erkennen. Doch manchmal sind Worte nicht genug, um treffend herauszuarbeiten, was man empfindet. In einem Creative Journal kann man die Schrift mit Zeichnungen oder auch Collagen kombinieren. Tatsächlich gibt es hier keine Grenzen und keine Regeln. Denn es ist Ihr ganz persönliches Buch. Konventionen haben hier nichts zu suchen. Sie können darin Ihr Herz ausschütten.

In Ihrem Buch darf alles stehen: Ihre Ideen, Ihre Gefühle, Gedanken, Zeichnungen, Erinnerungen. Wenn Sie von allen positiven Auswirkungen dieser Methode profitieren möchten, müssen Sie sich gehen lassen. Das ist wichtig. Ihr Creative Journal gehört Ihnen ganz allein. Niemand sonst wird es beurteilen, und das Ergebnis steht nicht im Mittelpunkt. Es geht um den Vorgang an sich.

Ein eigenes Kreativ-Tagebuch – wozu?

Um den Kopf frei zu bekommen!
Das Schreiben eines Tagebuchs kann vieles bewirken. Doch es ist in erster Linie dazu da, den Kopf frei zu bekommen. Wer seine Gedanken aufschreibt, seine Ideen notiert, die Bilder in seinem Kopf skizziert oder einfach drauflos kritzelt, sieht die Dinge danach oft klarer. In schwierigen Situationen oder bei wichtigen Entscheidungen braucht man etwas Abstand. Ihr Creative Journal ist dabei eine wertvolle Hilfe.

Fördern Sie Ihr kreatives Potenzial
Diese originelle Technik dient der Entwicklung Ihrer Kreativität. Zeichnen Sie einfach spontan irgendwelche Formen, oder schreiben Sie die ersten Worte auf, die Ihnen in den Sinn kommen. So lernen Sie, Ihr kreatives Potenzial anzuzapfen. Ganz gleich, welche Farben, Formen oder Worte Sie zu Papier bringen, denken Sie nicht nach, lassen Sie einfach alles aus sich herausfliessen. Sie werden sehen, der Zauber wirkt!
 
Erfahren Sie mehr über sich und Ihre Gefühle
Kunsttherapie ist immer auch ein Blick nach innen, bei dem Sie sich selbst besser kennenlernen. Das Kreativ-Tagebuch ist wie eine Meditation. Es greift auf Ihre Emotionen zu und fördert so Worte oder Bilder zutage, die Ihr «wahres Ich» abbilden. Es ist ein wenig so, als hätten Sie ein Date mit sich selbst.
 
Zur Entspannung
Was auch stimmt: Wenn Sie Ihren Vorstellungen, Gefühlen oder Wünschen auf dem Papier freien Lauf lassen, ohne wirklich nachzudenken, werden Sie merken, wie sich Ihr Körper nach und nach entspannt. Der Alltagsstress fällt von Ihnen ab. Sie fühlen sich einfach nur wohl. Denn diese Zeit gehört Ihnen allein. Sie tanken damit neue Kräfte und tun sich etwas Gutes.
 
Der ganze Kopf macht mit
Wer dann noch verschiedene Ausdrucksmittel wie Schrift, Zeichnung oder Collage verbindet, stimuliert sein Gehirn und spricht alle Bereiche davon an. Sie dringen bis tief in Ihr Unterbewusstsein und zu Ihrer Intuition vor.

Für wen ist das gedacht?
Anders als zunächst vermutet, ist das Kreativ-Tagebuch nicht nur etwas für Menschen, die schon von sich aus kreativ sind. Jeder kann dieses Hilfsmittel für seine persönliche Entwicklung nutzen! Sie müssen kein Schriftsteller oder hervorragender Zeichner sein. Fangen Sie einfach an! Es gibt nur eine Sache zu beachten: Verstellen Sie sich nicht!

Schreiben ist ein kraftvolles Ausdrucksmittel.

Was brauche ich, um anzufangen?

Die Grundlagen eines Creative Journals
Natürlich benötigen Sie ein Heft, ein Buch oder ein Notizbuch. Und dann Farbstifte, Schreibstifte, Füllfederhalter und Fasermaler. Auch Klebstoff und eine Schere für Collagen sind eine gute Idee. Als Extra-Motivation haben wir eine kleine Vorauswahl getroffen: Die folgenden Hilfsmittel werden beim Schreiben Ihres persönlichen Kreativ-Tagebuchs sicher von grossem Nutzen sein.

Aquarellpinsel

Aquarellpinsel sind Pinsel, die sich zum Malen mit Aquarellfarbe besonders gut eignen. Ein Pinsel ist ein Werkzeug aus gebundenen Haaren, mit dem sich flüssige Farbe aufsaugen lässt, um sie dann auf dem Bild wieder abzugeben.

Sortiment aus 30 FIBRALO-Farben

Sie wollen einfach drauflos zeichnen, kolorieren oder skizzieren? Diese Fasermaler mit mittelbreiter Spitze in leuchtenden Farben sind der Traum aller Kolorationsfans. Doch das ist noch nicht alles: Mit Wasser können Sie den Malstrich verändern und erstaunliche Effekte erzeugen.

NEOCOLOR II – Etui mit 30 Stiften

Mit diesen Wachspastellen gibt es kein Halten mehr! Das NEOCOLOR-Etui ist das ideale «Do It Yourself»-Equipment. Die zahlreichen leuchtenden Farben decken gut ab und bieten Ihnen auf den verschiedensten Unterlagen unendliche Variationsmöglichkeiten. 

Aquarellfarben

Aquarellfarben gehören zur Familie der Wasserfarben. Anders als die klassischen Wasserfarben, die wir alle noch aus dem Schulunterricht kennen, sind Aquarellfarben jedoch leichter und oft weniger deckend.

Also dann: An die Stifte, fertig, los!

Autor: Caran d'Ache
Quelle: Caran d'Ache


Für rundum gesunde Früchtchen

Alle wissen: Obst ist gesund. Wer dennoch auf Früchte pfeift, hat schlechte Ausreden - oder noch nicht alle Zubereitungsarten ausprobiert.

Zeitmangel ist laut Studien der weitaus häufigste Grund für tiefen Früchtekonsum. So gibt jeder zweite Schweizer an, zu beschäftigt zu sein, um tagsüber eine Frucht zuzubereiten und zu essen. Dabei sollten – gemäss den Richtlinien der Lebensmittelpyramide – täglich zwei Portionen Früchte gegessen werden.

Wenn es die Erwachsenen schon nicht schaffen, dürfte es für Kinder erst recht schwierig sein. Zumal manche Kinder Früchte, besonders saure oder herbe wie Kiwis, Brombeeren oder Johannisbeeren, nicht auf Anhieb mögen. Eine Faustregel besagt, dass Kinder ein neues Lebensmittel zehn- oder gar fünfzehnmal probieren müssen, um auf den Geschmack zu kommen. Probieren heisst, dass sie das neue «Objekt» einfach mal in den Mund nehmen und reinbeissen sollen. Mögen sie es nicht, sollte man es im Abstand von einigen Tagen und Wochen immer mal wieder probieren.

Essen nach Farbe

Kinder lassen sich aber oft ganz leicht und ohne grossen Aufwand zum Genuss von Früchten verführen. Aus einem Apfel lässt sich eine Krone schnitzen. Vanillepudding bekommt ein lustiges Gesicht, wenn aus Kiwischeiben Ohren werden, aus einer Erdbeere die Nase und aus der Dattelstreife der Mund. Oder lassen Sie Ihre Kinder mit verbundenen Augen an verschiedenen Früchten riechen und herausfinden, um welches Obst es sich handelt. Kinder mögen auch mit Joghurt, Eiswürfeln und wenig Zucker pürierte Früchte als erfrischende Drinks.

Sind Kinder auf den Geschmack gekommen und möchten gar mehr als zwei Portionen täglich essen, umso besser. Denn Obst liefert unzählige Vitamine und Mineralstoffe, viele Nahrungsfasern, kaum Kalorien und kein Fett, dafür verschiedenste sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Um optimal profitieren zu können, sollten Sie möglichst farbig essen. Dunkelblaue Brombeeren, orange Aprikosen, rote Himbeeren und blaue Zwetschgen liefern ganz andere Inhaltsstoffe als gelbe Bananen oder grüne Trauben.

 

Tipps zu Früchten

  1. Saisonale Früchte schonen die Umwelt und Ihr Budget. Zudem sind sie meist vitaminreicher und frischer.
  2. Sie können den Bedarf auch mit Dörrobst, reinen Fruchtsäften und gefrorenen Früchten decken.
  3. Schätzen Sie den Früchtekonsum Ihres Kindes richtig ein: Eine Portion ist so gross wie ihre Faust. Bei einem Zweijährigen macht ein Pfirsich also schon ein bis zwei Portionen aus.
  4. Rohe Früchte sind schwerer verdaulich. Gegen Abend eher auf gekochte Früchte ausweichen, ebenso in der Stillzeit und bei Kleinkindern.
  5. Gemüsemuffel, die viele Früchte essen, sind auch gesund ernährt – und umgekehrt.

 

Autor: Marianne Botta Diener
Quelle: Beobachter


So einfach gelingt Dir eine individuelle Tischdecke

So gross und bunt das Angebot an Tischdekoration auch sein mag, genau zugeschnitten auf den Anlass, den man feiert, sind die Artikel meist nicht. Viel schöner und stimmungsvoller ist doch die liebevoll selbstgemachte Dekoration, die die Gäste beispielsweise mit einer selbst bemalten Tischdecke begrüsst. Finden Sie hier die Bastelanleitung.

Wir haben uns für eine super einfache, aber umso effektvollere Gestaltung mit Tellern und Besteck entschieden, auch die Menükarte findet jeder Gast direkt an seinem Platz. Mit den edding Kalligrafiestiften gelingt die Bemalung leicht und dank der besonderen Schreibspitze erhält die Menükarte ein edles Aussehen. Besonders praktisch: die Tischdecke ist aus Papier und kann auch von den Gästen nach Lust und Laune weiter bemalt werden. Nicht nur die Kleinen werden dabei ihren Spass haben. Und wenn die Party vorbei ist, kann die Tischdecke einfach im Altpapier-Container entsorgt werden.

Finden Sie hier die Bastelanleitung

Autor: Edding
Quelle: https://www.edding.com


Morgenstau und Feierabendverkehr

Sitzen Sie knapp vor dem Termin noch im Stau? Hupen Sie doch den vorderen Lenker kräftig zusammen, sollte er nicht innerhalb einer Milli-Sekunde seinen Opel an der grünen Ampel gestartet haben. Natürlich nicht!

Vermutlich wissen Sie aus eigener Erfahrung, dass das Gehupe vom hinteren Fahrzeug kontraproduktiv ist, den Motor somit eher abwürgt statt antreibt. Auch im Feierabendverkehr, wenn Sie müde und leicht gereizt vom anstrengenden Tag im Auto sitzen und der kleine Cabrio-Flitzer Ihnen die Vorfahrt nimmt, behalten Sie selbst in einer Sommerhitze einen kühlen Kopf. Fluchen Sie innerlich oder auch laut, wenn Sie wollen, lächeln Sie dabei vor sich hin, das hilft Ihnen, den Ärger zu schlucken. Drehen Sie ruhig die Musik dazu auf.

Aufmerksamkeit und Multitasking im Auto

Der Verkehr erfordert vollste Aufmerksamkeit. Daher sollten, wenn immer möglich, die Mitfahrenden den Autolenker nicht in anspruchsvolle Gespräche verwickeln oder emotional belasten. Sind Sie selbst Autolenker, versuchen Sie niemals gleichzeitig mehrere Dinge auf einmal zu erledigen, neben dem Fahren zum Beispiel zu telefonieren. Der Anrufer spürt ohnehin, dass Sie nicht aufmerksam bei ihm sind, und das wollen Sie vermeiden. Telefonieren mit der Freisprechanlage ist zwar erlaubt, gleichzeitiges Checken der E-Mails und der elektronischen Agenda wird aber bereits zur risikoreichen Herausforderung. Für wichtige Geschäftsverhandlungen fehlt Ihnen während der Fahrt die Konzentration. Wer sagt Ihnen zudem, dass Sie nicht gerade in ein Funkloch fallen, wenn Sie das entscheidende Detail festhalten müssen?

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


ÖV-Knigge

Es gibt weiss Gott Angenehmeres, als zur Rushhour im Öffentlichen Verkehr zur Arbeit zu pendeln. Ein Drängeln hier, ein Drücken da, den Ellbogen des einen Mitreisenden in Ihrem Rücken und der weit geöffnete Mund des gähnenden anderen Nachbars direkt vor Ihrem Gesicht.

Dann «guet Nacht am sächsi», und das bereits am frühen Morgen! Beherzigen Sie nachfolgende Tipps, werden Sie zwar nicht zum Ritter des ÖVs gekürt, können aber immerhin mit gutem Beispiel vorangehen. Und vielleicht wird das Pendeln in Zukunft so doch ein klein wenig angenehmer.

Grüezi – ist da noch frei?

Beginnen Sie mit einem netten «Grüezi». Und fügen Sie ein «Ist da noch frei?» hinzu, auch wenn es eine rhetorische Frage ist und dies oft mit einem «Sicher!», einem «Mhm», einem Nicken oder gar nicht beantwortet wird. Trotzdem ist die Frage angebracht, denn so fallen Sie nicht plötzlich in den Raum desjenigen ein, der vor Ihnen im Abteil war. Er fühlt sich durch Ihr Kommen weniger gestört und Sie
beide werden gleich in viel angenehmerer Gesellschaft reisen. Liegt eine Gratiszeitung auf der Ablage vor Ihnen, fragen Sie nach, ob Sie sie nehmen dürfen. Wenn Sie aufstehen, können Sie ein «Auf Wiedersehen» sagen oder «Einen schönen Tag» wünschen (insbesondere dann, wenn Sie länger zusammen unterwegs gewesen oder sogar miteinander ins Gespräch gekommen sind). Sie müssen dabei nicht aufdringlich sein oder gar Ihren Mitfahrer wecken.

Vertrauliches auf Reisen

Geschäftsdokumente mit vertraulichem Inhalt (Offerten, Bewerbungen, Angebote etc.) gehören im ÖV nicht auf den Laptopbildschirm, weil sie hier für den Sitznachbarn frei einsehbar sind. Ebenso sind als «confidential» markierte Dokumente nicht als Lesestoff für die Bahnfahrt geeignet. Erstens sind neugierige Mitleser oft nicht weit, und zweitens, haben Sie vielleicht auch schon mal in der Hitze des Gefechts (Zugsverspätung, knapper Anschluss) etwas liegenlassen … Gar nicht gut ist es, wenn Sie im Büro die Tasche öffnen und nur noch ein Apfel drin liegt. Ihnen wird dann schlagartig klar, dass das Dokument seine Reise in der Bahn wohl ohne Sie fortgesetzt hat. Da bleibt Ihnen nur, leer zu schlucken, spontan zu improvisieren und zu hoffen, dass die Blätter nicht in die treuen Hände der Konkurrenz gefallen sind.

Psst – Sie sind von Ohren umzingel

Geschäftsinterne Unterhaltungen haben im ÖV nichts zu suchen. Verschieben Sie geschäftliche Telefonate, wenn möglich, auf einen späteren Zeitpunkt. Auch wenn Sie angestrengt am Kabel Ihrer Kopfhörer nesteln, um möglichst nahe ans Mikrofon zu kommen – Gespräche werden immer mitgehört (sicher vom Sitznachbarn, der angestrengt in der Zeitung blättert). Reden Sie mit dem Arbeitskollegen neben oder vis-à-vis von Ihnen nicht über Herrn Meier und auch nicht über Frau Müller, selbst wenn diese Namen häufig vorkommen und somit unverfänglich scheinen: Der Badge hängt an Ihrem Hosenbund und wenn Sie aufstehen, liest Ihr Sitznachbar Ihren Namen oder den Ihrer Firma. Müssen Sie tatsächlich etwas Delikates verhandeln, zeigen Sie auf Ihre Unterlagen und fragen: «Kannst du diesen Punkt nochmals lesen, was hältst du davon?» Lästern Sie grundsätzlich nicht über Arbeitskollegen und erst recht nie in der Bahn, im Tram oder im Bus. Und überhaupt nicht in einer Lautstärke, dass selbst dem Chauffeur die Ohren wackeln. Der besprochene Kollege, eine Mitarbeitende oder eine Bekannte von ihm könnten in der Nähe sitzen und im schlimmsten Fall alles mit bekommen. Auch für andere Mitreisende ist es nicht wirklich angenehm, einem lästernden Menschen
zuhören zu müssen.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


Was haben Honigmilch, ein Bier und eine Banane gemeinsam?

Zu Hause können Sie nicht abschalten. An Schlaf ist nicht zu denken: Jetzt hilft eine Honigmilch, ein Bier oder eine Banane.

Der Honig fördert die Ausschüttung von Insulin. Das erweitert die Gefässe: Man beruhigt sich und schläft besser ein. Milch und Milchprodukte liefern wichtige Aminosäuren, die die Bildung des Glückshormons Serotonin unterstützen. Bananen sind Gute-Laune-Früchte, da sie ein optimales Verhältnis von Kohlenhydraten und von L-Tryptophan enthalten. Diese Aminosäure überwindet mit Hilfe von Zucker die Blut-Hirn-Schranke. Im Gehirn dient sie als Baustein für Serotonin. Hilfreich ist auch Bier, denn Hopfen enthält das Alka­loid Hopein, das krampflösend, beruhigend und schlaffördernd wirkt.

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


Frühlingsgefühle: Wie sie entstehen und was die Hormone damit zu tun haben.

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und damit auch die gute Laune. Die berühmten Frühlingsgefühle erwachen endlich aus dem Winterschlaf. Doch was passiert mit unserem Körper, wenn die Hormone verrückt spielen?

Der Frühling hält Einzug ins Land. Die Menschen lachen wieder, flirten und haben gute Laune. Doch warum macht die Sonne glücklich? Was geschieht mit unseren Hormonen?

Sonnenstrahlen: Serotonin und Endorphin machen glücklich

Psychologische Untersuchungen haben gezeigt, dass es die Frühlingsgefühle wirklich gibt. Denn, wenn Sonnenstrahlen auf die Haut treffen, schüttet das Gehirn vermehrt das Glückshormon Endorphin aus. Endorphin ist ein Botenstoff, der in der Hirnanhangdrüse gebildet wird, als Schmerzstiller wirkt und bei positiven Erlebnissen ausgeschüttet wird. Auch die Bildung von Sexualhormonen geht auf die Endorphine zurück. Ein weiteres Glückshormon, das durch das Sonnenlicht stimuliert wird, ist das Serotonin. Es macht den Körper gelassener, ausgeglichener und zufriedener und ist auch als Aktivitätshormon bekannt. Der Gegenspieler des Serotonins, das Schlafhormon Melatonin, wird beim Übergang vom Winter auf den Sommer verringert. Wir fühlen uns wacher und sind aktiver.

Testosteron-Produktion steigt im Frühling und Sommer

Auch das Sexualhormon der Männer, das Testosteron, steigt im Frühling und Sommer an. Es ist aber nicht nur ein Sexualhormon. Testosteron ist auch wichtig für die Psyche und sorgt dafür, dass sich Männer körperlich wohler fühlen. Bei Frauen gibt es so einen jahreszeitlichen Hormon-Rhythmus hingegen nicht.

Frühlingsgefühle durch Sport steigern

Wer sich bei Sonnenschein noch sportlich betätigt, wird merken, dass die gute Laune und das Glücksgefühl noch weiter steigt. In vielen Studien wurde belegt, dass Sport einen stimmungsaufhellenden Effekt auf den Geist ausübt. Verantwortlich dafür sind die Botenstoffe, wie Endorphine und Morphine, die schmerzlindernde und stimmungsaufhellende Wirkung haben.

Vitamin D: Durch Sonnenlicht gebildet

Der Genuss von Sonnenstrahlen wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass es einen deutlichen Zusammenhang gibt, zwischen gedrückter Stimmung und einem Vitamin D-Mangel. So wurden depressive Verstimmungen bei Menschen, die am Mittelmeer leben kaum festgestellt, bei Menschen, die in Skandinavien leben, häufiger. Wird ein Vitamin D-Mangel aber ausgeglichen, steigt die Laune. Gesunde Menschen bilden Vitamin D vor allem über die Haut im Sonnenlicht. Dabei genügt es, Hände, Gesicht und Teile von Armen und Beinen von der Sonne bestrahlen zu lassen. Der Körper nutzt die UVB-Strahlung der Sonne und stellt Vitamin D aus einem zuvor in der Leber modifizierten Cholesterin in der Haut her. Es ist wichtig für die Knochen, das Immunsystem und die Muskeln. „Das Sonnenlicht, mit seinem kompletten Farbspektrum ist für uns Menschen wahnsinnig wichtig, weil wir darüber Botenstoffe, also Hormone, produzieren“, sagt Mediziner Dr. Johannes Püschel, Facharzt für Allgemeinmedizin.

Empathie und Konzentration durch steigende Temperaturen und Licht

Wenn die Temperaturen steigen, hat der Mensch nicht nur bessere Laune, er wird ausserdem empathischer und geht mit den Mitmenschen nachsichtiger um. Das bewirkt, dass auch andere Menschen nicht so gestresst sind und wiederum empathischer werden. Glück ist ja bekanntlich ansteckend. Das Tageslicht fördert zudem die Gesundheit und Konzentration und lässt den Menschen leistungsfähiger und zufriedener werden.

Autor: RND/js
Quelle: www.haz.de


Zeitumstellung auf Sommerzeit. Frühjahrsmüdigkeit?

Verkehrte Welt: Wenn es draussen keimt und blüht, machen viele Menschen schlapp. Verantwortlich für die Frühjahrsmüdigkeit sind Wettereinflüsse sowie hormonelle Umstellungen. Sobald es dunkel wird, stellt der Körper das schlaffördernde Melatonin her. Wenn die Tage im Frühling länger werden, nimmt die Melatoninproduktion ab.

Die Folge: Wir schlafen weniger lang und gut – und sind tagsüber entsprechend müde. Auch das unbeständige Frühlingswetter mit seinen plötzlichen Wärmeeinbrüchen macht dem Kreislauf zu schaffen. Um sich auf die neue Situation einzustellen, braucht der Körper Zeit.

Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt jeweils am letzten Sonntag im März - nachts um zwei Uhr wird die Uhr auf drei Uhr eine Stunde vorgestellt. Diese Praxis wurde im Jahr 1998 zwischen den Staaten der Europäischen Union harmonisiert.

Bei dieser Zeitumstellung reagieren die Menschen völlig unterschiedlich. Viele haben Mühe, den richtigen Schlafrhythmus zu finden. Oder schleppen sich am frühen Morgen müde zur Arbeit.

Was kann man dagegen tun?

  • Ein paar Minuten Fitness-Übungen nach dem Aufstehen wirken Wunder
  • Wechselduschen helfen, um wach zu werden
  • Morgens die Räume gut durchlüften und die Sonne hereinlassen
  • Mittags ein kurzer Spaziergang  an der frischen Luft bringt
  • Abends auf Kaffee, Schwarz- oder Grüntee verzichten. Kein Alkohol.
  • Ein leichtes Abendessen einnehmen; keine schwer verdauliche Speisen

Seien Sie euphorisch und freuen Sie sich: das Frühlingserwachen findet statt. Die Zeit, in der die Natur wieder erwacht und spriesst.

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


Eine Stunde Bewegung wiegt acht Stunden Sitzen auf.

Dass es nicht gesund ist, stundenlang am Schreibtisch zu sitzen, ist weithin bekannt. Mindestens einmal pro Stunde sollte man aufstehen, einige Schritte gehen und sich bei Bedarf strecken bzw. dehnen.

Je mehr wir sitzen, desto höher ist unser Risiko etwa für Herz- und Kreislaufkrankheiten. Doch ihr Sitzpensum können sich viele leider nicht aussuchen - für Büroarbeiter sind acht Stunden auf dem Schreibtischstuhl Alltag.

Diese Vielsitzer sind es, an die sich ein Forscherteam jetzt mit einer positiven Nachricht wendet: Wer sich genug bewegt, kann die Gesundheitsrisiken vom stundenlangen Sitzen sogar aufheben. Dafür ist lediglich eine Stunde Bewegung am Tag nötig - zum Beispiel in Form von gemütlichem Radfahren oder forschem Gehen (ab 5,6 km/h).

Die Daten von mehr als einer Million Menschen

Für ihre Analyse nutzten Forscher um Ulf Ekelund von der Norwegian School of Sport Sciences die Daten von mehr als einer Million Menschen weltweit, die bei 16 verschiedenen Untersuchungen mitgemacht hatten. Nachdem sie die Zahlen zusammengetragen hatten, verteilten sie die Teilnehmer auf verschiedene Gruppen:

Als Basis dienten den Wissenschaftlern vier Bewegungsgruppen - vom Viertel, das sich mit bis zu fünf Minuten am Tag am wenigsten bewegte, bis hin zum Viertel, das sich mit mehr als einer Stunde am Tag am meisten bewegte.

Innerhalb dieser Bewegungsgruppen gab es zudem Untergruppen - abhängig davon, wie viel die Teilnehmer sassen: Zu den Kaumsitzern zählten alle, die bis zu vier Stunden am Tag sitzen, in die höchste Gruppe kamen alle, die auf mehr als acht Stunden kommen.

"Es muss kein Besuch im Fitnessstudio sein"

"Es wurden schon so viele Bedenken geäussert über die Gesundheitsrisiken, die mit dem heutigen, vom Sitzen geprägten Lebensstil einhergehen", sagte Ulf Ekelund laut einer Mitteilung des Fachmagazins. "Unsere Botschaft ist eine Positive: Es ist möglich, diese Risiken zu senken oder gar zu eliminieren, wenn man nur aktiv genug ist - sogar ohne Sport oder Besuche im Fitnessstudio."

Für viele Menschen, die zur Arbeit pendeln und einen Bürojob haben, gebe es keine Möglichkeit, dem langen Sitzen zu entkommen, so Ekelund weiter. "Vor allem für diese Menschen können wir nicht genug betonen, wie wichtig Bewegung ist - egal ob es sich dabei um einen Spaziergang in der Mittagspause, eine Joggingrunde am Morgen oder eine Fahrradfahrt zur Arbeit handelt."

Auch wer nicht auf eine Stunde kommt, profitiert, wie die Daten zeigen. Zwar konnte Bewegung das höhere Sterberisiko nicht eliminieren, aber zumindest senken. Frühere Untersuchungen hatten etwa gezeigt, dass schon fünf Minuten tägliches Joggen das Herz schützen können.

Zusammengefasst: Nach Hause radeln nach der Arbeit lohnt sich - genauso wie ein Spaziergang in der Mittagspause. Der Körper belohnt es mit Gesundheit, wie eine Studie mit mehr als einer Million Menschen deutlich zeigt.

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


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Ferienzeit

Spontane Menschen verreisen oft kurzfristig, sobald Sie Lust auf einen Tapetenwechsel verspüren. Andere planen ein Jahr im voraus oder müssen Rücksicht auf die Bedürfnisse der Familie nehmen. So oder so – Ferien sind toll für Diejenigen die verreisen dürfen.

Die zuhause bleibenden Arbeitskollegen müssen jedoch während der Abwesenheit von Arbeitskollegen oft Mehrarbeit leisten. Oder Sie finden Unterlagen nicht und sind fachlich überfordert. Vorgesetzte ziehen es vor, dass Ihre Mitarbeitenden in einer für das Geschäft „flauen“ Zeit verreisen. Kunden als auch Mitarbeitenden sollen möglichst nicht unter deren Abwesenheit leiden. 

Im Idealfall planen nicht gleichzeitig mehrere Mitarbeitende oder sogar Stellvertreter die Ferien in der gleichen Zeit. Dafür gibt es gute Planungstools – elektronisch oder in Papierform. Spontane sollen auch kurzfristig verreisen dürfen, solange dies nicht den Ablauf stört und wichtige Sitzungen mit Kunden verschoben werden müssen. 

Gerade Feiertage verleiten dazu, gleich noch ein paar Ferientage anzuhängen. Dies ist beliebt doch sollten Sie stets auch Rücksicht auf das Team und Ihren Stellvertreter nehmen. 

Ferien müssen immer mit dem Vorgesetzten abgesprochen und bewilligt werden. Nehmen Sie Rücksicht auf die Bedürfnisse des Unternehmens. Schwierig wird es, wenn Sie laufend Überstunden leisten und sich vom Arbeitsvolumen her eigentlich gar keine Ferien „leisten“ könnten. Doch Ferien sind wichtig! Mit Elan und Freude gehen Sie danach gestärkt wieder an die Arbeit. Die gute Laune steckt das Umfeld an. Freude herrscht, wenn Sie von den Kollegen nett empfangen werden- Vielleicht steht sogar ein Blumenstrauss auf Ihrem Pult oder eine nette Karte oder Post-it mit einem warmen Willkommensgruss versüsst Ihnen den ersten Arbeitstag nach den Ferien. 

Schön, wenn auch die Stellvertretung funktioniert hat und Sie die Post gut geordnet im Ablagefach vorfinden. Vergessen Sie nicht die E-Mail Funktion „Ferienabwesenheit“ nach Ihrer Rückkehr wieder zu löschen.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Susanne Abplanalp, Knigge-Trainerin und Referentin


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Flugzeugknigge

Ferien bedeutet nicht Abschied nehmen von den guten Umgangsformen. Auch im Flugzeug oder am Ferienort könnte man Sie kennen. Also verhalten Sie sich auch fernab des Büros höflich und korrekt.

Bereits im Flieger gibt es Einiges zu beachten!

 

1. Höflich gegenüber dem Personal
Grüssen Sie mit einem Lächeln und Augenkontakt. Falls Ihnen dies nicht gelingt, sollten Sie zumindest den Gruss erwidern. Oft wird das Bordpersonal wie Luft behandelt.

2. Gruss an den Sitznachbarn
Einen Gruss oder zumindest ein Lächeln oder Nicken ist wünschenswert. Falls Sie kein weiteres Gespräch wünschen, signalisieren Sie dies mit einem Blick in eine Zeitschrift oder Buch oder nutzen das Filmangebot. Oder Sie teilen mit, dass Sie sich von Ihrem Bürojob erholen müssen.

3. Kleine Handreichungen
Geben Sie das Tablett weiter. Helfen Sie beim Versorgen des Gepäcks falls nötig. Heben Sie etwas vom Boden auf, wenn etwas runterfällt.

4. Fenster blockieren
Sitzen Sie am Fenster, ist es unhöflich, wenn Sie am hellen Tag die Fensterabdeckung schliessen weil sie einen Film schauen möchten oder schlafen. Fragen Sie zuerst. Auch das Verdecken des Fensters mit Ihrer ausgebreiteten Zeitung, vorallem bei Start und Landung ist für den Sitznachbarn unangenehm.

5. Alle 10 Minuten aufstehen
Häufige Toilettengänge, mehrfaches Öffnen der Gepäckablage um etwas herauszuholen ist unangenehm. Holen Sie den Pulli aus dem Koffer, wenn Sie sowieso aufstehen und auf die Toilette müssen oder gehen Sie gleich nach Ihrem Sitznachbarn auf die Toilette.

6. Laut sprechen 
Lautes Diskutieren mit anderen Personen, vorallem im Stehen und in der Warteschlaufe zur Toilette ist für die Passagiere rund herum ein Ärgernis.

7. Armlehne
Die Armlehne gehört nicht Ihnen. Falls Ihr Sitznachbar die Armlehne für sich beansprucht, fragen Sie ob Sie für die nächste Stunde die gemeinsame Armlehne für sich nutzen dürfen. 

8. Stuhl rütteln 
Etwas vom Unangenehmsten ist das Rütteln am Sitz des vorderen Sitznachbarn. Es kann ihn vielleicht sogar aus dem Schlaf holen. Mit etwas Schwung gelingt Ihnen das Aufstehen auch ohne ein Festhalten an der Armlehne des Vordermannes.

9. Lästern
Lästern beim Sitznachbarn oder beim Personal bringt gar nichts. Es bringt nur schlechte Stimmung und ändern können Sie nichts. Besser informieren Sie sich beim Personal und zeigen Verständnis für Verspätungen.

10. Hamstern
Wer beim Gratisangebot mehr als verträglich zuschlägt oder sogar hamstert hinterlässt keinen guten Eindruck. Noch schlimmer, wenn man die erbettelte Extraportion anschliessend liegen lässt.

11. Ordnung
Hinterlassen Sie den Sitzplatz nicht unaufgeräumt. Wenn Sie Zeitungen und Plastikmüll liegenlassen oder sogar auf den Boden werfen ist dies einfach nicht schön. Meistens sammelt das Bordpersonal die grösseren Abfälle ein und entsorgt sie in einem Abfalleimer. 

12. Neutral riechen
Weder schlecht riechen noch zu stark parfümiert ist angenehm für das Umfeld. Parfümieren Sie sich auch nicht vor Ort, sondern besuchen Sie die Toilette. Vermeiden Sie, die übel riechenden Füsse auf die Seite des Sitznachbarn oder in den Gang zu strecken. Das Personal sorgt im Notfall mit einem Raumduftspray für einen angenehmen Duft in der Kabine.

Wichtig! Denken Sie daran, man begegnet sich oft zweimal im Leben. Benehmen Sie sich so, dass Sie dem Sitznachbarn oder der Flight Attendant später wieder mit gutem Gefühl in die Augen schauen können.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Susanne Abplanalp, Knigge-Trainerin und Referentin

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